Montag, 14. Mai 2012

unbezahlbare Tipps ;) ...

Ab und zu tue ichs dem Wanderer gleich: kurz stehen bleiben, sich umsehen wo man steht und wo man hin will.


Und so versuche ich (Wir!) einen kritischen Blick zu wahren.
Zum Beispiel profitiere ich gerne von anderen (Roh-)Veganern.


Denn wir sind ja keine "Verdränger", sondern wir sind "Anpacker"! ;) 


Da kann man sich dann schon mal die eine oder andere Erfahrung von langjährigen Rohköstlern abschauen.


Jeff Golfman und Markus Rothkranz (immer stylisch;) ) seien hier einmal genannt.


Fünf Aspekte die schnell falsch gemacht werden bzw. zu Problemen führen können, habe ich "herausgearbeitet" und möchte sie daher hier wiedergeben.

  • zu viel Fett: wie z.B. Avocado, Nüsse etc. den ganzen Tag! Außerdem: Euer Salat braucht kein Öl! Ich bin sogar der Meinung, dass es unterm Strich kontraproduktiv sein kann, zu viel zu "ölen". Kleinstmengen an wirklich hochwertigem Fett lautet hier die Devise! Das deckt sich übrigens auch mit der Ansicht der stark im kommenden 80/10/10 - Bewegung. (Mein Lieblings-Öl ist übrigens rohes Kokosöl)

  • zu viel Süße/Zucker: Agave, Goji, Schokolade, Hybrid-Obst (also vor allem sehr süße Züchtungen; Weintrauben z.B...) etc.: alles muss "super sweet"/süß schmecken...jaja, aber wir dürfen es uns nicht zu einfach machen! Vergesst Wildkräuter und große Mengen an frischem Grün nicht.

  • Weniger Kaufen - mehr selber machen! "Frische" essen statt zu viele getrocknete Lebensmittel!: Mißbraucht euren Dehydrator nicht! Setzt ihn sinnvoll ein. Ich weiß das "Rohkostbrot" oder "Grünkohlchips" richtig gut schmecken, aber es ist zu trocken. Je frischer und "nasser" (sprich: ursprünglicher), desto besser! Außerdem schont ihr so Euer Portemonnaie;) 

  • Zu wenig Sport: ein wenig Yoga und Spazieren gehen wird für die Meisten von uns nicht ausreichen, für einen 100-Jährigen mitunter schon. Sucht Euch am besten ein "schweißtreibendes" Ausdauertraining aus, das Euch richtig Spaß macht. Verausgabungen würde ich grundsätzlich vermeiden!

  • Sucht euch Unterstützung: Wenn man nicht das Glück hat, einen Partner zu haben, der ebenfalls ein roh-veganes Leben führt, darf man sich gerne Unterstützung suchen! Treffen auf Rohkost-Events, Potlucks und und und können wirklich gewinnbringend sein. Das Gesetz der Anziehung beschert Euch so neue Freunde und Gleichgesinnte. Vernetzt Euch auch im WWW, ein Austausch kann wirklich sehr motivierend sein! Es entsteht ein Synergie-Effekt sondergleichen, man ist viel "produktiver" unterwegs! Oder schreibt einfach ein paar Leute bei Facebook an, wenn gar nichts mehr hilft;) Ihr könnt nur gewinnen! 

DEM MUTIGEN GEHÖRT DIE WELT !

Das sind natürlich nur Anhaltspunkte. Soweit die Meinung der "Experten" und mir selbst;)

Tabuthemen gibt es übrigens nicht, lieber kläre ich möglichst früh, ob Probleme auftreten können, als irgendwann vor einer Mauer zu stehen.

Ich möchte übrigens demnächst mein Blut untersuchen lassen und werde berichten;)


Mich würde interessieren, wie Ihr auf die Rohkost gekommen seid, bzw. wie Ihr vegan wurdet/werdet! Welche "Probleme"/Schwierigkeiten sich dabei ergeben und wie ihr sie löst?;)


Viele Grüße,
Martin

Kommentare:

  1. Ich finde es so toll wie ihr zusammen diesen Blog gestaltet :-)

    Liebste Grüße
    Frau Hase

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  2. Lieber Martin,
    ich war vor vielen Jahren mal 2 Jahre lang Rohköstlerin. Zu dem Zeitpunkt lebte ich schon lange vegetarisch und die RK wollte ich einfach ausprobieren, um zu schauen, ob sie wirklich so tolle gesundheitliche Ergebnisse bringt. Es hatte sich dann auch einiges zum Positiven hin verändert körperlich gesehen, allerdings auch vieles zum Negativen (habe gerade in meinem Blogpost dazu ein kleines Beispiel gegeben). Zuletzt überwog leider das Negative (ständiges, unerträgliches Frieren und starkes Untergewicht z.B.) und so brach ich die RK ab.
    Das Fatale war, daß ich dann schnurstracks in eine schwere Bulimie gefallen bin, da ich nicht mehr klarkam damit, mich mit Kochkost innerlich zu "verunreinigen". Zu tief saß das vermeintliche Wissen, daß ausschließlich RK gut für den Körper ist. Während der Bulimie war ich dem Tode oft näher als dem Leben, und nachdem ich sie überwunden hatte, habe ich mir gesagt, daß ich mir nie wieder dermaßen restriktives Eßverhalten auferlegen will.
    Nun sind viele Jahre seitdem vergangen. Da ich vor einiger Zeit merkte, daß ich irgendeine Nahrungsmittelunverträglichkeit haben muß, da ich regelmäßig gewisse körperliche Reaktionen habe nach dem Essen, habe ich wieder das Bedürfnis, natürlicher zu essen, d.h. mehr vegan als vegetarisch und auch viel roh.
    Ich fände es traumhaft, wenn ich mich mit 100% RK wohlfühlen würde, aber ob ich jemals wieder dahin komme, weiß ich nicht, und zwingen werde ich mich zu nichts mehr. Es muß halt körperlich UND auch seelisch funktionieren. Ich schaue, was die Zeit bringt. Jedenfalls finde ich es momentan sehr spannend, viel mit gesunder Ernährung zu experimentieren.
    Wichtig finde ich es bei Rohköstlern auch, daß man sich und einander eingesteht, daß es eben auch mit der RK zu Problemen kommen kann und die Praxis nicht immer so rosig ausfällt wie die Theorie in den Büchern oder wie die Praxis bei anderen Rohköstlern. Und daß man dann auch angemessen damit umgeht und nicht scheuklappig an einem Dogma festhält. Daher finde ich Euren Blog-Beitrag ganz prima!
    Liebe Grüße
    Iris

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